“Rausgehen – und nicht den Lügen glauben”

Seine erste Geschichte als Journalist für die „New York Times“ handelte über einen Golf-Caddy. Vorher hatte er in der Abteilung für Nachrufe gearbeitet, erzählt der heute 77-Jährige. „Man muss die Menschen so genau kennen lernen, dass man glaubt zu wissen, was sie denken“, berichtet der US-Amerikaner, der einer der Mitbegründer des „New Journalism“ ist. Gay Talese war im Rahmen des Literaturfestivals „lit.Cologne“ zu Gast im Kölner Bürgerhaus Stollwerck, in dem das 3sat-Kulturmagazin „Scobel“ dem „New Journalism“ eine ganze Sendung widmete. weiterlesen…

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Närrische Journalisten

“Die meisten Ziele haben “Yilmaz” und Co. spätestens mit der Pressekonferenz wohl schon erreicht.” So lautete der letzte Satz meines Artikels über die Pressekonferenz des vemeintlich neu gegründeten “1. Türkischen Karnevals-Verein Deutschlands”. Hinterher ist man immer schlauer. Gut, wenn dass auch der Lerneffekt vieler Journalisten bezüglich des Umgangs mit Zitaten wäre. weiterlesen…

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New-Journalism-Mitbegründer zu Gast

„New Journalism – Zwischen Literatur und Reportage“ ist das Thema eines Abends, das das 3sat-Kulturmagazin „Scobel“ live auf der LitCologne am 19. März 2009 in Köln präsentiert. Eingeladen ist unter anderem Gay Talese – Mitbegründer des “New Journalism”. weiterlesen…

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Die Luft ist rein

Am Freitag beginnt die Tischtennis-EM in St. Petersburg. Mit dabei Timo Boll, Doppel-Europameister von 2007 und Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiel von Peking. “Sechs Wochen nach den Olympischen Spielen werden wir sehen, wie die Olympia-Starter die Umstellung des Materials nach der neuen Kleberegelung meistern“, sagt DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig. Grund genug für einen glossierten Blick auf den Kampf gegen das “Schläger-Doping” und wie andere Sportarten davon lernen können.

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In eigener Sache

Der Homepage-Titel “New Sports Journalism” ist in Anlehnung an den journalistischen Stil des “New Journalism” gewählt worden, der um die Mitte der 1960er Jahre in den USA entstand. Journalisten wie Tom Wolfe oder Truman Capote setzten auf literarische Stilmittel, intensive Recherche und Faktentreue. Sie widmeten sich Themen, die in den Medien allgemein vernachlässigt wurden, und benutzen vor allem die journalistische Darstellungsform der Reportage. Jegliche Nähe zum ideologisch missbrauchten “neuen Sportjournalismus” des NS-Regimes wird an dieser Stelle ausdrücklich weit von sich gewiesen – auch deshalb ist der Homepage-Titel bewusst in englischer Sprache gewählt worden.

Derzeit sind nur wenige Beiträge auf dieser Seite zu finden – hauptsächlich Arbeitsproben aus der jüngeren Vergangenheit. Diese befassen sich weitgehend, aber nicht ausschließlich, mit sportlichen Themen. Nach dem (voraussichtlichen) Abschluss an der Universität Leipzig mit der Erlangung des akademischen Grads “Diplom-Journalist” im September 2008 soll diese Homepage mit mehr Beiträgen gefüllt werden.

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Recherche, Reportage, Sportjournalismus

Über den Nutzen der Recherche für die Gestaltung von Reportagen, wie der reportagegerechte Einstieg in eine Geschichte gefunden werden kann, der “Sportjournalismus zwischen Vertrauen und Generalverdacht” – unter anderem über diese Themen ging es auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche im Juni 2008. Eine 80-seitige Dokumentation ist unter folgendem Link zu finden:

www.netzwerkrecherche.de/docs/NR-Jahrestagung-2008-Bericht.pdf

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Buch-Tipp: 111 Kölner Geschäfte

Köln. Viele Menschen haben genug von uniformen Innenstädten, die komplett ihre Individualität zugunsten großer Filialen aufgegeben haben. Doch kleine unverwechselbare Läden sind in einer Millionenstadt wie Köln nicht einfach zu finden. Tipps in Sachen individuelles Shopping gibt ein neuer Stadtführer (Foto). weiterlesen…

Einkaufen mit Leidenschaft

Michael Gliss ist Deutschlands erster Kaffee-Sommelier. In seinem Laden in der Sankt-Apernstraße 14-18 bietet er rund 20 Sorten fair gehandelten Bio-Kaffees aus eigener Röstung an. „In den 80er Jahren habe ich die Kaffee-Welt für mich entdeckt“, sagt der Kölner. Sein Anliegen sei, die Kaffeekultur in Seminaren zu verbreiten. „Denn Kaffee muss Leidenschaft sein.“ weiterlesen…

Diese Geschäfte müssen Sie in Köln gesehen haben

Köln. Wetten, dass Sie viele dieser Geschäfte noch nie besucht haben?! Für sein Buch „111 Kölner Geschäfte, die man gesehen haben muss“ (Emons, 14,95 Euro) recherchierte Sebastian Reichert drei Jahre lang: „Ich habe viele Tipps von Freunden bekommen und mir in Geschäften, die ich besucht habe, weitere Empfehlungen geben lassen.“  BILD sagt, wo sich ein Besuch wirklich lohnt. weiterlesen…